Eric Boerner
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Gedichte von Boerner Eric
gefunden 9 Werke
Exegi monumentum
Ein Denkmal schuf ich mir, wie's keine Hand je baute,
Zu dem nie überwuchern wird der völkerreiche Pfad,
Sein Haupt sich in den Himmel weitaus höher schraubte,
Als es die Alexandersäule tat.
Ganz sterben werd ich nie — es überlebt die Leier...
Ein Denkmal schuf ich mir, wie's keine Hand je baute,
Zu dem nie überwuchern wird der völkerreiche Pfad,
Sein Haupt sich in den Himmel weitaus höher schraubte,
Als es die Alexandersäule tat.
Ganz sterben werd ich nie — es überlebt die Leier...
Eric Boerner
21 Zeilen
Was läge dir an meinem Namen?
Er stirbt, wie's laue Rauschen bald
Der Wellen, die am Strand zerschlagen,
Als nächtger Laut im dunklen Wald.
Auf einem Blättchen zum Gedenken
Bleibt er als tote Spur zu sehn...
Er stirbt, wie's laue Rauschen bald
Der Wellen, die am Strand zerschlagen,
Als nächtger Laut im dunklen Wald.
Auf einem Blättchen zum Gedenken
Bleibt er als tote Spur zu sehn...
Eric Boerner
16 Zeilen
Donnerwolken stürmen, jagen
Und der Mond, der nicht zu sehn,
Lässt den Wirbelschnee erstrahlen;
Finster Nacht und Himmel stehn.
Durch das freie Feld zu fahren;
's Glöckchen bimmelt klingeling...
Und der Mond, der nicht zu sehn,
Lässt den Wirbelschnee erstrahlen;
Finster Nacht und Himmel stehn.
Durch das freie Feld zu fahren;
's Glöckchen bimmelt klingeling...
Eric Boerner
56 Zeilen
Ein schöner Tag dank Frost und Sonne!
Noch schlummerst du, grazile Wonne –
Erwache nun, mein Sonnenschein:
Mach’s Auge auf, das Glück geschlossen,
Zur nordischen Aurora stoßend
Als Stern des Nordens mir erschein...
Noch schlummerst du, grazile Wonne –
Erwache nun, mein Sonnenschein:
Mach’s Auge auf, das Glück geschlossen,
Zur nordischen Aurora stoßend
Als Stern des Nordens mir erschein...
Eric Boerner
30 Zeilen
Ich liebte dich; und liebe wohl noch immer,
Denn ganz erstarb's in meiner Seele nicht;
Doch möge dies Gefühl dich nicht bekümmern;
Ich stellte es nicht gern in schlechtes Licht.
Ich liebte schweigend, ohne Zuversicht,
Von Schüchternheit, von Eifersucht gequält...
Denn ganz erstarb's in meiner Seele nicht;
Doch möge dies Gefühl dich nicht bekümmern;
Ich stellte es nicht gern in schlechtes Licht.
Ich liebte schweigend, ohne Zuversicht,
Von Schüchternheit, von Eifersucht gequält...
Eric Boerner
8 Zeilen
Ein Augenblick, ein wunderschöner:
Vor meine Augen tratest du,
Erscheinung im Vorüberschweben,
Der reinen Schönheit Genius.
In hoffnungslosem Leid gefangen,
Im Wirbelwind der lauten Welt...
Vor meine Augen tratest du,
Erscheinung im Vorüberschweben,
Der reinen Schönheit Genius.
In hoffnungslosem Leid gefangen,
Im Wirbelwind der lauten Welt...
Eric Boerner
24 Zeilen
Hat das Leben dich betrogen,
Traure nicht und zürne nicht!
Mit des neuen Tages Licht
Ist vielleicht dein Leid verflogen.
Hoffnung hege stets aufs neu.
Mag das Heute dich betrüben...
Traure nicht und zürne nicht!
Mit des neuen Tages Licht
Ist vielleicht dein Leid verflogen.
Hoffnung hege stets aufs neu.
Mag das Heute dich betrüben...
Eric Boerner
8 Zeilen
Vielleicht siehst du mich, Nacht, nicht gerne,
Doch aus dem Maelstrøm dieser Welt,
Wie eine Muschel ohne Perlen,
Bin ich an deinem Strand zerschellt.
Du schäumst die Welln wie unbeteiligt
Und trällerst, ohne dass du sprichst...
Doch aus dem Maelstrøm dieser Welt,
Wie eine Muschel ohne Perlen,
Bin ich an deinem Strand zerschellt.
Du schäumst die Welln wie unbeteiligt
Und trällerst, ohne dass du sprichst...
Eric Boerner
16 Zeilen
Sie kam noch nicht einmal zur Welt,
Sie ist sowohl Musik als Worte,
Ist des, was lebt an jedem Orte,
Verbindung, die niemals zerfällt.
Des Meeres Brüste atmen Ruhe,
Doch wie ein Irrer strahlt der Tag...
Sie ist sowohl Musik als Worte,
Ist des, was lebt an jedem Orte,
Verbindung, die niemals zerfällt.
Des Meeres Brüste atmen Ruhe,
Doch wie ein Irrer strahlt der Tag...
Eric Boerner
16 Zeilen